Programm Wochenende des deutschen Films

(mit englischen Untertiteln)


11. – 13. November 2016
18. – 20. November 2016
Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt
Str. Mitropoliei 16 (Eingang seitlich Poşteistraße, 2. Tür)


Programm:

11.11.2016, 19 Uhr
Almanya – Willkommen in Deutschland, 2011, Regie: Yasemin Șamdereli (FSK ab 6 Jahren)

 „Wer oder was bin ich eigentlich – Deutscher oder Türke?“ Der sechsjährige Junge Cenk Yılmaz stellt sich die Frage nach seiner Identität, als er in seiner deutschen Schule weder in die türkische noch in die deutsche Fußballmannschaft gewählt wird. Als Sohn des türkischstämmigen Ali und dessen deutscher Frau Gabi spricht er kein Wort Türkisch. Bei einer Familienfeier verkündet seine Großmutter Fatma die Einbürgerung in Deutschland, während Großvater Hüseyin erklärt, dass er ein Haus in der Türkei gekauft habe. Um es zu renovieren, möchte er in den Ferien mit der kompletten Familie in die Türkei fahren.

Eine unterhaltsame Tragikomödie über die Geschichte dreier Generationen einer türkischen Einwandererfamilie.

12.11.2016, 19 Uhr
Auf der anderen Seite, 2007, Regie: Fatih Akin (FSK ab 12 Jahren)

Die zwanzigjährige Charlotte verliebt sich in die gleichaltrige Ayten Öztürk, eine politische Aktivistin, die sich illegal in Deutschland aufhält. Doch Charlottes Mutter Susanne hat andere Pläne für ihre Tochter. Ali, Vater von Nejat Aksu, dem einzigen türkischstämmigen Germanistik-Professoren Deutschlands, überredet die Türkin Yeter, die sich in Deutschland prostituiert, um ihrer in Istanbul geglaubten Tochter Ayten das Studium zu finanzieren, bei ihm einzuziehen. Doch als Yeter plötzlich stirbt, macht sich Nejat auf den Weg in die Türkei, um Ayten zu suchen. Unterdessen wird Ayten aufgegriffen und in die Türkei zurückgeschickt. So macht sich auch Charlotte auf die Suche.

Auf der anderen Seite erzählt das miteinander verflochtene Schicksal von sechs Menschen aus drei Familien und zwei Generationen sowohl deutscher als auch türkischer Herkunft.

13.11.2016, 19 Uhr
Jerichow, 2008, Regie: Christian Petzold (FSK ab 12 Jahren)

Jerichow – ein Dorf in einer armen Gegend in Nordosten Deutschlands. Hier gibt es kaum Arbeit. Nach dem Tod seiner Mutter ist Thomas, ein entlassener Soldat, hierher gekommen, um auf das Elterhaus zu sorgen und es wieder herzurichten. Eines Tages hilft er Ali, stark alkolisiert, aus der Patsche und wird von diesem als seinen Fahrer angestellt. Zwischen den beiden entsteht eine enge Freundschaft, doch als Thomas Alis schöne Frau kennenlernt und er sich ihr angezogen fühlt, wird ihre Freundschaft auf die Probe gestellt.

Eine Dreiecksgeschichte, in der sich Sehnsüchte immer wieder in einem anderen, tieferen Traum brechen.

18.11.2016, 19 Uhr
Die Farbe des Ozeans, 2011, Regie: Maggie Peren  (FSK ab 12 Jahren)

Ein ganz normaler Urlaubstag auf Gran Canaria. Die junge Touristin Nathalie kommt gerade vom Schwimmen, als sie am Strand ein Flüchtlingsboot mit Afrikanern entdeckt. Darunter befinden sich viele Kinder, einige tot, einige verletzt. Nathalie will helfen, vor allem einem Mann mit seinem Sohn, der unbedingt verhindern will, von den spanischen Behörden wieder abgeschoben zu werden. Ein Polizist schickt sie aber weg. Doch der Flüchtling Zola und der kleine Mamadou nehmen Kontakt mit der deutschen Frau auf.

Ein aktueller Film über die humanitären und politischen Probleme Europas im Umgang mit dem afrikanischen Zuwanderungsstrom.

19.11.2016, 19 Uhr
Wir sind jung, wir sind stark, 2014, Regie: Burhan Qurbani (FSK ab 12 Jahren)

Rostock, den 24. August 1992. Krawalle finden vor der Zentralen Aufnahmestelle für Asylbewerber in Rostock bereits seit zwei Tagen statt. Die Vietnamesin Lien lebt mit ihrem Bruder und dessen Frau in einem Wohnheim des so genannten Sonnenblumenhauses. Anders als ihre Familie hat sie in Deutschland eine neue Heimat gefunden und will in dem Land, in dem sie seit Jahren lebt und arbeitet, bleiben. Doch als die Randalierer Liens Heim in Brand setzen, muss auch sie ums Überleben kämpfen.

Wir sind jung, wir sind stark ist ein chaotischer Film über die Gefahren von Nichtswissenwollen und Wegsehen.

20.11.2016, 19 Uhr
Kaddisch für einen Freund, 2013, Regie: Leo Khasin (FSK ab 12 Jahren)

Aufgewachsen in einem palästinensischen Flüchtlingslager, hat der vierzehnjährige Ali Messalam von klein auf gelernt, Juden zu hassen. Nach der Flucht aus dem Libanon ist er mit seiner Familie in Berlin-Kreuzberg untergekommen. Um die Anerkennung seiner arabischen Altersgenossen zu gewinnen, bricht Ali in die Wohnung seines russischen Nachbarn Alexander Zamskoy ein. Der ist vierundachtzig Jahre alt, Weltkriegsveteran und ... Jude. Die Jugendlichen aber folgen Ali und verwüsten im Exzess die Wohnung des alten Mannes. Doch nur Ali wird von dem vorzeitig zurückgekehrten Alexander erkannt und bei der Polizei angezeigt. Um einer Verurteilung und der damit verbundenen Abschiebung zu entgehen, ist Ali gezwungen, die Nähe seines Feindes zu suchen.

Die Geschichte einer unerwarteten und unglaublichen Freundschaft.

Der Eintritt ist frei.

Das Projekt wird mit der Unterstützung von Goethe-Institut Athen organisiert.

Weitere Informationen bei:
Telefon: 0269-21 08 30
E-Mail: cultura@ccgsibiu.ro
www.ccgsibiu.ro
eas.neppendorf.de
www.facebook.com/CentrulCulturalGermanSibiu
www.facebook.com/EvangelischeAkademie7B

Veranstalter: Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt, Evangelische Akademie Siebenbürgen
Förderer: Goethe-Institut Bukarest, Konsulat der Bundesrepublik Deutschland Hermannstadt
Medienpartner: Hermannstädter Zeitung
Partner: Nartea & Partners (www.nartea.ro)


 
 

Aktuelles

99 X Zukunft: Bleiben oder gehen
17-11-17
[mehr]
Bist du ein Glückspilz?
07-11-17
[mehr]
Bilderbuchkino für Kinder
24-10-17
[mehr]

zum Archiv


Nützliche Links

 
Aktuelles
Kinderprogramm
Termine
Aktuelles
Deutschkurse für Erwachsene
Rumänischkurse für Erwachsene
Goethe-Prüfungen
Niveauübersicht
Anmeldung für Kurse
Termine
Preise
Deutschkurse für Kinder
Projekte im Deutschunterricht
2017 Aktuelles
2017 Unser Buch der Woche
2017 Benutzungsordnung
2017 Klassenbesuche