Eine lange Geschichte mit vielen Knoten – FLUXUS in Deutschland 1962-1994

Rubrik: Kulturprogramm


© Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt / ifa


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Ausstellung mit Rahmenprogramm

21. Oktober - 27. November 2011
Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthal National Museums
Str. Tribunei 6, Sibiu / Hermannstadt


In Zusammenarbeit mit dem Institut für Auslandsbeziehungen (ifa) und der Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthal Nationalmuseums organisiert das Deutsche Kulturzentrum Hermannstadt die Ausstellung mit Rahmenprogramm Eine lange Geschichte mit vielen Knoten – FLUXUS in Deutschland 1962-1994. Die Wanderausstellung FLUXUS macht vom 21. Oktober bis zum 27. November 2011 in Sibiu/Hermannstadt Station. Im Rahmen dieser in Rumänien bisher einzigartigen Ausstellung werden zahlreiche Exponate einer der bedeutendsten deutschen Kunstbewegungen des 20. Jahrhunderts – FLUXUS - gezeigt.  

Vernissage und Empfang: Freitag, 21. Oktober 2011, 19 Uhr

Die Ausstellung FLUXUS wird am 21. Oktober 2011 in der Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthal Nationalmuseums (Str. Tribunei 6) eröffnet. Anschließend sind die Gäste zu einem Empfang in der Galerie eingeladen.

Die Ausstellung dokumentiert die wichtigsten Festivals, Konzerte und „Happenenings“ der Künstler in Deutschland und stellt somit die Evolution der FLUXUS-Bewegung, der „radikalsten und experimentellsten Kunstbewegung der sechziger Jahre“ dar. Mittels Exponaten wie Installationen, fotografischen Dokumenten, Büchern, Plakaten, Briefen, Film-und Tonaufnahmen und Partituren versucht die Ausstellung dem Besucher ein Bild von der damaligen Kunstszene zu vermitteln. Alle Objekte gehören zu insgesamt zehn Sammlungen, teils private, teils betreut von Kunstmuseen aus aller Welt: das Museum Moderner Kunst in Wien, die Staatsgalerie Stuttgart oder das Museum am Ostwall in Dortmund.

Joseph Beuys, John Cage, Robert Filliou, Nam June Paik, Gerhard Rühm, Daniel Spoerri, Wolf Vostell u.a. sind nur einige der Künstler, deren Werke dem Publikum in Hermannstadt präsentiert werden.

Sibiu/Hermannstadt ist der erste Gastgeber dieser Austtellung in Rumänien. Im Dezember 2011 wird sie anschließend auch im Nationalmuseum für Zeitgenössische Kunst Bukarest vorgeführt.

Rahmenprogramm

Dr. Gabriele Knapstein, Kuratorin der Ausstellung, wird am 22. Oktober 2011, um 12 Uhr, durch die Ausstellung führen und über die Ausstellung und die Kunstbewegung FLUXUS in Deutschland erzählen.

„Konzerte <<neuester Musik>>, Ausstellungen von Aktionsobjekten und Musikskulpturen, Festivals, die in Künstlerateliers und auf der Straße stattfinden, Gemeinschaftsarbeiten von Künstlern, die nach dem Prinzip der <<permanenten Kreation>> Aktionen, Spiele, Kurzfilme, Festessen, Texte zusammen entwickeln und durchführen, ohne dabei stets an die Konservierung der Ergebnisse und an die Identifizierbarkeit der unterschiedlichen <<Handschriften>> zu denken, Plastiken aus Brotteig oder Schokolade, Environments und unlimitierte Auflagen von Partituren, Konzepten und Spielen – die Veranstaltungen und Objekte von FLUXUS-Künstlern und ihren Freunden boten der Kunstwelt seit den sechziger Jahren Herausforderungen verschiedener Art.“ (Kuratorin Dr. Gabriele Knapstein, ifa Katalog)

FLUXUS - eine schwer definierbarte Kunstrichtung

Initiator dieser Kunstrichtung und zuständig für den Namen FLUXUS ist der in Litauen geborene George Maciunas. Seine Begegnung mit dem Amerikaner John Cage und anderen Komponisten der New School for Social Research ermöglichte den Aufbruch einer facettenreichen kulturellen und geistigen Bewegung.

Das Phänomen FLUXUS bedeutet aber mehr: Künstler aus verschiedenen Ländern, Begegnungen, Vernetzungen, Happenings, Events, Ideen, Objekte, alles auf einen langen Zeitraum erstreckt. Das erste FLUXUS-Festival fand 1962 im Städtischen Museum Wiesbaden, unter dem Titel „FLUXUS. Internationale Festspiele Neuester Musik“ statt. Weitere Aufführungen erfolgten in Städten wie u.a. Darmstadt, Düsseldorf, Köln, Wiesbaden, Berlin, Paris, Amsterdam, Kopenhagen, Prag, Madrid.

Wir laden Sie herzlich ein, die FLUXUS-Ausstellung in Hermannstadt zu besuchen!

Eine Ausstellung des Instituts für Auslandsbeziehungen e.V. – www.ifa.de

Weitere Informationen bei:
Ioana Dancu, sprache@kulturzentrum-hermannstadt.ro

Veranstalter: Deutsches Kulturzentrum Hermannstadt, Institut für Auslandsbeziehungen e.V., Galerie für Zeitgenössische Kunst des Brukenthal Nationalmuseums
Medienpartner: Şapte Seri, Profil Cultural, Hermannstädter Zeitung


 
 

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